(Kinder von 6-60 Jahre sind erwünscht)

 

Nächster Workshop:  März 2022

 

 

"Mein Kind, der Esel und ich". Also die Mutter oder der Vater und ihr Kind gemeinsam mit dem Esel gegen den Rest der Welt.

 

 

 

Das Ziel definieren: Klarheit und was sagt mein Kind dazu?

 

Meine Idee dahinter ist, warum die Mutter oder den Vater alleine coachen, wenn das Kind auch was zu sagen hat? Oder hat es das nicht? Beide haben ein Thema. Der eine lässt seinen unbewussten Frust am anderen aus, oder so ähnlich, nur der eine muss noch wachsen und brauch dafür ein gutes und starkes Ego. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die beste Mutter, der beste Vater im Land. Schaut auf eure Kinder, sie zeigen es euch. Tag für Tag!  Gerne möchte ich darüber reden, ob dein Kind einfach das Kind ist, diese kleine Persönlichkeit die es sein darf und welches es bereits ist. Also, nicht das Kind, das du unbedingt willst, weil du angeblich das Kind nicht warst, was deine Eltern wollten. Sondern wir reden darüber wie du dein Kind, dieses Individuum, einfach sein lassen kannst und es einfach dabei stärken und unterstützen  darfst und ihm die Mutter bist, die es braucht! Kompliziert? Oh ja!

 

Nobody is perfect

Natürlich will ich nicht sagen, dass Mamas oder Pappas per se alles schlecht machen oder so. Und ich möchte auch nicht die Mär der „perfekten Mutter oder des perfekten Vaters“ aufkommen lassen, die jeder sein muss. Oh Gott, nein! Aber ich bekomme immer wieder mit, wie sich z.B. Mütter gegenseitig fertig machen. Väter machen sowas eher mit sich selber aus! Wozu das alles? Immerhin sind Mütter z.B. selbst ihre schärfsten Kritiker. Väter hingegen sind eher verunsichert und lassen das erst Mal so stehen und hoffen, dass sich das von selber regelt. Wenn sie (Mütter) sich unfair verhalten haben, tragen sie es sich (meist) selbst die ganze Zeit nach. 

 

Sie machen sich selbst das Leben schwer, machen sich fertig und geraten aber immer wieder in die selbe Handlungsabläufe hinein, die sie unglücklich machen. So wie ich damals, vor vielen Jahren.

 

Aber was passiert, wenn die Mutter oder der Vater dann mal bei sich hinschauen und erkennen, was ihr oder sein Thema, ihr Problemschen ist und sie sich die Frage stellen, was sie am meisten an sich selbst stört und was ihnen dabei helfen könnte, dass das besser wird. Wann bin ich in welchen Momenten besonders selbstkritisch und reflektiere ich mich überhaupt selbst, usw., da gibt’s noch tausend anderer Fragen.

 

Der unsichtbare Vulkan – einer Mutter (die Heike kennt) berichtet

Ich wirke auf viele andere Eltern oft sehr geduldig und ausgeglichen. Das ist so, weil ich mich in der Öffentlichkeit auch oft am Riemen reißen kann und negative Gefühle unterdrücke. Nein, falsch. Alle Gefühle. Wenn ich merke, dass die Wut in mir hochsteigt, schalte ich auf „Autopilot“ um, und schalte alle Gefühle aus. Die Schlechten, aber auch die Guten. Ich habe dann eine Art Tunnelblick und ein Ziel vor Augen.

 

Das Ziel – beispielsweise einen Wutanfall durchstehen – lasse ich dann nicht mehr aus den Augen, bis die Situation geklärt ist. Ich muss meine Gefühle komplett abstellen, da ich sonst verletzt werden würde. Nach außen hin mag es wirken, als sei ich die Ruhe selbst, das ist aber falsch. In mir brodelt es. Ich setze nur einen Deckel obendrauf, damit man es nicht sieht.

 

Gefährlicher Autopilot

Dieses Brodeln ist gefährlich. Je öfter ich in den Autopiloten schalte, desto höher kocht die Suppe in mir. Ich kann am Tag also vielleicht fünf Wutanfälle durchstehen/begleiten und bin dabei ganz ruhig und gelassen. Beim sechsten Wutanfall haut es mir aber plötzlich den Deckel um die Ohren. BUMM!

 

Wie so ein Schnellkochtopf der plötzlich ohne Vorwarnung hochgeht. Und dann bin ich eine richtige Arschlochmutter.

 

Ich sage verletzende Sachen und weiß, dass das fies ist. Oder ich bin grob, weil ich beispielsweise zum x-ten Mal gebissen werde und dann kneife ich plötzlich zurück. Oder ich packe Handgelenke fester als es notwendig wäre, um mich und andere zu schützen. Situationen wie diese tun mir im Nachgang oft leid. In der Situation selbst habe ich aber keinerlei Kontrolle. Ich bin dann im „Emely-Rose-Modus“ gefangen, wie Heike mal sagte.

 

Das Gehirn ist offline

In diesem Modus funktioniert das Gehirn nicht mehr richtig. Der Mensch denkt nicht nach, er handelt instinktiv. Wie ein wildes Tier, dass in die Enge getrieben wird, schlage ich dann um mich. Es ist ein reiner Überlebensmodus. Das Problem ist: Wenn ich erst an diesem Punkt bin, kann ich nichts tun. Ich kann diesen Modus nicht aktiv stoppen.

 

Was ist zu tun? Ich muss Mittel und Wege finden, diesen Moment zu verhindern. Gar nicht so leicht, da es immer überraschend und ohne Vorankündigung kommt. Ich muss es schaffen gelassener zu werden, besser in mich hineinzuhorchen und meine Gefühle nicht mehr ausschalten, sondern herunterfahren. Dazu gibt es einige kleine Tricks die mir Heike im Coaching verraten hat. Z.B., die ich zähl bis 100 Nummer oder das Atmen, einfach Atmen. Es hat geholfen. Ihr werdet sehen!

 

Die Mutter, die Heike kennt

 

Die Glaubenssätze der Mutter/des Vaters

Hierbei geht es den Glaubenssätzen an den Kragen. Oft wirken sie unterbewusst – wie bei mir.

Meine Glaubenssätze waren damals beispielsweise:

 

„Kinder müssen Regeln befolgen, damit sie in die Gesellschaft passen“, „Kinder müssen gehorchen“, „Kinder, die nicht gehorchen, müssen bestraft werden“. "Kinder müssen funktionieren".

 

Mein persönlich kritischster Glaubenssatz ist „Sie liebt mich nur, wenn ich brav bin“ oder sie liebt mich nur, wenn sie meine Bedürfnisse und Wünsche erfüllt“. Das schleppe ich noch aus der Kindheit mit mir herum. Nicht geliebt zu werden, ist eine meiner größten Ängste. Rückblicken kann ich heute sagen, das ich als Kind sehr geliebt wurde, aber das ist ein anderes Thema. Wenn meine Mutter meinen Bitten nicht nachgekommen ist, oder sie zumindest ernst nahm (!), fühlte ich mich ungeliebt. Ihre Drohungen und emotionalen Erpressungsversuche taten ihr Übriges. Wenn nun meine Tochter meinen Bitten nicht nachgekommen ist, wurde dieses Gefühl und die Angst erneut getriggert. Ich fühle mich ungeliebt, werde wütend, verfalle in den Überlebensmodus. Hab ich aber nach langer Selbstreflektion gut im Griff.

Gruß Heike

 

Glaubenssätze der Kinder

In den ersten 7 Lebensjahren entstehen die Glaubenssätze, die das Grundgerüst für alle weiteren Erfahrungen bilden.

 

Wenn wir als Kind beispielsweise ständig hören „Das kannst du nicht, dafür bist du zu klein“ prägt sich dies als Glaubenssatz in unserem Energiesystem ein. Wir glauben dann ein Leben lang wir wären eher schwach und klein und nicht in der Lage Aufgaben zu meistern, die uns sehr groß erscheinen.

 

Ein sehr häufiger Glaubenssatz, den derzeit sehr viele Menschen in sich tragen, lautet „Ich bin nicht gut genug.“ Dieser entsteht, wenn wir beispielsweise als Kind mit anderen Kindern verglichen wurden und uns dabei gesagt wurde, dass das andere Kind etwas besser macht als wir. Das könnten Sätze gewesen sein wie „Wieso können alle Kinder still sitzen, nur du nicht?!“ oder „schau mal wie toll XY schon malen / sich alleine anziehen /schreiben / lesen / rennen / etc. kann“. Aber selbst wenn unsere Eltern bewusst Abstand davon genommen haben uns mit anderen Kindern zu vergleichen, um uns ihrer Meinung nach zu motivieren, sind wir in der Schule nicht mehr drum rum gekommen.

 

Unser Schulsystem mit seinen Noten baut sehr stark ein Konkurrenzdenken auf und desto öfter man eben schlechter als andere abschneidet, um so stärker wird der Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“.

 

Durch Strafen, die mit Liebesentzug der Eltern einhergingen, entsteht häufig der Glaubenssatz „Ich verdiene es nicht geliebt zu werden.“ Auch dieser Glaubenssatz ist auf Grund der traditionellen Erziehung sehr verbreitet in der heutigen Gesellschaft.
Aber auch die Beziehung unserer Eltern bildet unseren Glaubenssatz in Bezug auf Beziehungen. Der Umgang unserer Eltern untereinander bildet die Basis für unseren persönlichen Glaubenssatz darüber, wie wir eine Beziehung als „normal“ erachten. So kann es passieren, dass wir glauben Gewalt in einer Beziehung sei normal.

 

Negative Glaubenssätze verdünnen und verwandeln

Obwohl wir diese veralteten Glaubenssätze mit Wissen bereits überschrieben haben könnten, wirken sie leider teilweise immernoch nach. Sie haben sich leider im Unterbewusstsein festgesetzt und kommen besonders bei Stress wieder hervor. Immer bereit zuzuschlagen und sich dann richtig arschig einzubringen.

 

Zusammen schaffen wir es, Glaubenssätze zu schwächen und positiv zu verändern. Dazu gibt es einige Fragen. Drei davon müssten immer wieder beantwortet werden – die Antworten dürfen variieren und sollten schriftlich festgehalten werden. Die Fragen sind z. B. der Mutter die die Bedürfniss nicht erfüllt und wir uns dann nicht geliebt fühlen:

 

  1. Was macht es mit mir, wenn ich „sie verletzt mich, wenn sie meine Bitte übergeht“ denke?
  2. Welche Gegenargumente gibt es?
  3. Wer wäre ich, wen ich den Glaubenssatz nicht hätte?

 

Dein persönliches Mantra finden wir gemeinsam

Das negative Selbstgespräch als schriftliche Aufgabe

 Zusammenfassung des zukünftigen Mutter-Vater-Kind-Esel-Worshops

  • Für wen: Verunsicherte, lösungsorientierte und gereizte Mamas/Papas, max. 6 Mütter/Väter mit jeweils einem Lieblings-Thema-Kind
    Wie: Bei unserem ersten Teil des Workshops arbeiten wir ca. 2-3 Std zusammen füreinander und miteinander. Ein zusätzliches und empfehlenswertes Vorgespräch ohne deine Kinder kann gerne per Zoom oder in meiner Eselpraxis und auf Wunsch geschehen. Kostenfaktor siehe Preise. Nach mit oder ohne Vorgespräch, treffen wir uns vor Ort auf dem Eselpaddock oder im Winter in warmen Räumlichkeiten zum Workshop mit und ohne Kind, Mutter oder Vater,  Esel und Heike natürlich. Wir checken die Glaubenssätze der Kids und eure, wir machen Übungen um zu lernen wie wir in stressigen Situationen schnell wieder runterkommen. Wir vertauschen die Rollen. Wir fragen die Esel nach unseren Stärken und Schwächen. Was werden die uns sagen? Können Esel sprechen? Wir haben Spaß und finden gemeinsam deine/eure Lösung. Ein gewünschtes Coachinggespräch danach, erfolgt ca. 3-4 Tage nach dem LiveWorkshop. Soll ja alles sacken, gell!
    Was: Persönliche Ressourcen/Ziele erkennen, eigene Ideen für neue Lösungswege für Probleme entwickeln. Die Beziehung Mutter oder Vater-Kind verbessern und stärken. Klarheit.
    Wann: nach Absprache
    Wie viel: 189,00 Euro für die ersten 2-3 Std/ Die Mutter/Vater-das Kind und der Esel Workshop, dann 60 Euro für 2/Std monatlich.

    Was wolltet ihr bei dem Workshop noch gleich?

  • Definieren, was ich eigentlich möchte! Wohin soll mich das Coaching bzw. der Workshop bringen? Was ist das Ziel? Damit einhergehend das Problem reflektieren.
  • Methode finden, um gewünschte Ressource (hier: Gelassenheit) abzurufen – Meditation oder Atemtechniken
  • Die König*in in mir entdecken
  • Glaubenssätze definieren (was ist unterbewusst fest verankert und hat Einfluss auf meine Emotionen)
  • Glaubenssätze schwächen (Mantra aufsagen, Fragen und Antworten reflektieren)
  • Negatives Selbstgespräch führen und Notizen machen (wie sehe ich mich?)
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Beziehungen optimieren
  • Alles wird gut usw.

 

Was hier mal eben in einer kurzen Liste abgehakt wurde, ist ganz schön viel Arbeit, das sag ich euch! Es ist schwierig über die inneren Dämonen zu sprechen. Von ihnen zu wissen ist das Eine. Sie aber offen zu benennen, ist eine ganz andere Hausnummer. Ich freu mich auf die Mutigen und die, die etwas verändern wollen.

 

Liebe Grüße deine Heike

Beziehgungswerkstatt